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Aktuelles

Bundenotarkammer warnt vor Phishing-Attacken auf Grundbuchzugangsdaten!

Die Bundesnotarkammer weist darauf hin, dass ihr in der letzten Zeit von verschiedenen Stellen sog. Phishing-Attacken auf Grundbuchzugangsdaten gemeldet worden sind. Hierbei handelt es sich um den Versuch, mittels gefälschter E-Mails und Webseiten in den Besitz von Zugangsdaten zu gelangen. Es ist zudem nicht ausgeschlossen, dass die für die Phishing-Attacken genutzten Webseiten Schadcodes in das System einschleusen.

Bisher liegen der Bundesnotarkammer entsprechende Meldungen aus Berlin, Sachsen und Thüringen vor. Das aktuelle Schreiben des sächsischen Staatsministeriums können Sie hier abrufen. Darin werden alle Nutzerinnen und Nutzer gebeten, den Gebührennachweis seit September 2022 besonders aufmerksam zu prüfen, um so nicht selbst vorgenommene Abrufe erkennen zu können.

Die Bundesnotarkammer bittet darum, dass in den Notarbüros auch die Mitarbeiterin und Mitarbeiter sensibilisiert werden, keine Links in E-Mails anzuklicken, die zur Eingabe von Zugangsdaten auffordern. In Verdachtsfällen sollte das eigene Passwort umgehend geändert werden.

Erinnerung an die Initialisierung der N-Karten und die Personalisierung der M-Karten

Die Bundesnotarkammer weist darauf hin, dass seit dem 22.07.2022 die Initialisierung der N-Karten und die Personalisierung der M-Karten für die elektronische Urkundesammlung möglich ist. Wer die Initialisierung oder die Personalisierung bisher noch nicht vorgenommen hat, muss dies nun unverzüglich nachholen. Dazu führt die Bundesnotarkammer folgendes aus:

I. Pflicht zur Initialisierung
Alle Notarinnen und Notare sowie alle Notariatsverwalterinnen und -verwalter müssen ihre N-Karten initialisieren und die M-Karten der Mitarbeitenden personalisieren. Sonst kann die Pflicht zur Führung einer elektronischen Urkundensammlung nicht erfüllt werden (§ 55 Abs. 3 BeurkG, § 34 Abs. 1 NotAktVV). Notarinnen und Notare sind verpflichtet, eine elektronische Urkundensammlung zu führen. Dazu gehört auch die zentrale Archivierung der in der elektronischen Urkundensammlung verwahrten Dokumente auf den Servern der Bundesnotarkammer in einem eigenen virtuellen Archivraum, zu dem nur die für die Verwahrung zuständige Stelle Zugang hat. Die Initialisierung der N-Karten dient der Erzeugung der kryptografischen Schlüssel zu diesem virtuellen Archivraum, die Personalisierung der M-Karten der Weitergabe der Schlüssel an die Mitarbeitenden.

II. Keine Initialisierung durch Notarvertretungen
Personen, die keine Amtstätigkeit als Notarin oder Notar oder Notariatsverwalterin oder Notariatsverwalter ausüben, die N-Karte also insbesondere für Notarvertretungen nutzen, initialisieren ihre N-Karte derzeit bitte noch nicht. Sie können die N-Karte als Notarvertretung zum Anmelden an XNP und zum Signieren verwenden, auch für Dokumente, die in die elektronische Urkundensammlung eingestellt werden. Eine Initialisierung der Karte für Verschlüsselungszwecke und die Übergabe der kryptografischen Schlüssel an Notarvertretungen durch die vertretene Notarin oder den vertretenen Notar ist derzeit noch nicht erforderlich.

Im Hinblick auf das Vorgehen ist die Differenzierung zwischen Einzelamt und Sozietät / Bürogemeinschaft nunmehr weggefallen. Die M-Karten können in Sozietäten und Bürogemeinschaften inzwischen mit den Organisationsschlüsseln aller Sozien versehen werden. Sozien sollten deshalb nun auch die M-Karten derjenigen Mitarbeitenden für sich personalisieren, die bislang nur für andere Sozien personalisiert wurden. Dabei ist darauf zu achten, dass die im Rahmen der erstmaligen Personalisierung vergebene PUK für die Personalisierung durch die andere Sozia oder den anderen Sozius bekannt sein muss. Zudem muss der Mitarbeitende in der Benutzerverwaltung beider Amtstätigkeiten als Benutzer existieren. Die unter https://www.elektronisches-urkundenarchiv.de/checklisten abrufbare Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Benutzer- und Kartenverwaltung enthält nun unter Ziff. 5.3 auch eine Anleitung für eine solche Personalisierung der M-Karten durch weitere Sozien.

Neue Funktion „Benutzer freigeben“ in XNP freigeschaltet

Die Funktion „Benutzer freigeben“ im XNP-Modul „Benutzerverwaltung“ steht ab sofort zur Verfügung. Mit dieser Funktion ist es möglich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Amtstätigkeit für weitere Notarinnen und Notare einer Sozietät freizugeben. Auf diese Weise müssen die Stammdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für mehrere Notarinnen und Notare tätig sind, nicht mehrfach in der Benutzerverwaltung eingepflegt werden und es kann auch im Rahmen der anderen Amtstätigkeit gearbeitet werden. Die Berechtigung der freigegebenen Benutzer werden für jede Amtstätigkeit weiterhin individuell vergeben und nicht automatisch übernommen.

Über den nachfolgenden Link steht unter „2. XNP-Modul Benutzerverwaltung“ ein neuer Erklärfilm zur Veranschaulichung der neuen Funktion bereit. Weiterführende Hinweise finden Sie über den weiteren Link, nämlich die Onlinehilfe der Bundesnotarkammer.

 Erklärfilm
 Onlinehilfe

Abschaltung des XNP-Moduls Notarvertreterverwaltung (NVV zum 30.11.2022; Signieren durch Notarvertretungen)

Zum 30.11.2022 wird das XNP-Modul Notarvertreterverwaltung (NVV) abgeschaltet. Dies macht es erforderlich, dass nun alle Notarvertretungen endgültig auf das Signieren mit der N-Karte umsteigen. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie über die nachfolgenden Links.

 Schreiben der BNotK vom 29.09.2022 nebst Anlagen und Merkblatt
 Antrag auf Errichtung eines Benutzerkontos bei der BNotK

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